September 19, 2020

Blog

  • Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen den Boden nach dem Winter erwärmen, spitzt der Bärlauch als Bote des Frühlings aus dem Boden. Sein Name verrät bereits, dass er zur Familie der Lauch(Allium)-Gewächse gehört und somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch ist. Die Verwendung des Bärlauchs hat eine lange Tradition. Viele Mythen und Sagen um den Bärlauch bezeugen seine besondere Bedeutung. Bereits das germanische Volk verehrte ihn als eine wichtige heilkräftige Pflanze. So galt der Bär bei den Germanen als Seelentier und Fruchtbarkeitssymbol. Mit seinem Erscheinen war die Kraft des Winters gebrochen und zog der Frühling ins Land. Der Bärlauch ist in vielen Laub- oder Auwäldern Europas und Asiens zu finden und liegt auch heute als beliebtes Wildgemüse voll im Trend. Zu den Hauptinhaltsstoffen des Bärlauchs zählt das Allicin, eine schwefelhaltige, aromatisch schmeckende Aminosäure, die als Reaktionsprodukt des in allen Lauchgewächsen vertretenen Alliins entsteht. Es ist für den typischen Knoblauchgeschmack verantwortlich. Allicin, wirkt antibakteriell, fungizid und antiviral und gilt daher als natürliches Antibiotikum. Außerdem liefert der Bärlauch noch viel Vitamin C und Eisen, was das Immunsystem auf positive Weise unterstützt. Bärlauch wird am besten frisch für Suppen, Salate, Nudelgerichten oder zu Kartoffeln uvm. verwendet. Um den aromatischen Knoblauchgeschmack jedoch für eine längere Zeit genießen zu können, bereiten Sie sich am besten ein Bärlauchsalz zu. Dazu benötigen Sie: ·         1000g frische Bärlauchblätter       300 – 400g unraffiniertes Salz (je nachdem wie geschmacksintensiv das Salz sein soll) ·         1 TL geriebene Zitronenschale Zubereitung: 1.      Bärlauch mit dem Messer sehr klein schneiden und in eine Schüssel geben. Mit dem Mixstab weiter zerkleinern, das Salz und die geriebene Zitronenschale hinzufügen und alles zusammen zu einer festen Paste pürieren. 2.      Diese Masse auf einem mit Backpapier ausgelegtes Blech oder Trocknertablett möglichst dünn verteilen und bei ca. 40-45°C im Rohr oder Trockner trocknen, bis keine Feuchtigkeit mehr enthalten ist. 3.      Anschließend in einem Blender oder Mörser das Salz wieder zerkleinern, in verschließbare Gläser abfüllen und das ganze Jahr zu den verschiedensten pikanten Gerichten, wo Sie auch sonst Knoblauch verwenden würden, genießen.

  • Aus regionalen Zutaten – saftig und erfrischend

  • Lecker saftiges Buchweizenbrot mit Quinoa. Eins der besten glutenfreie Brote…